stark vergrößerte Copydot-Datei

Copydot-Verfahren

Die Filme werden hier in sehr hoher Auflösung eingescannt und jeder einzelne Belichterpunkt (dot) wird erfasst. Die dabei entstehende Bilddatei entspricht in Rasterweite, Rasterwinkel und Punktform exakt dem Originalfilm. Das Ergebnis eines Copydot-Scans sind 1-Bit-Tiff-Dateien, bei denen zunächst jeder Farbauszug eine eigene Datei darstellt.

Wenn es sich um mehrfarbige Filme oder auch um Sonderfarben handelt, werden die Dateien nach dem Scannen mit der Software passgenau montiert und ausgerichtet. Mehrfarbige Filme müssen Passmarken haben, damit eine elektronische Einpassung möglich ist.

Sind die Filmvorlagen stark verschmutzt und verkratzt, ist der elektronische Retuscheaufwand sehr groß. Die Erstellung von Copydot-Dateien ist in der Regel nur von gedruckten schwarzweißen Aufsichtsvorlagen möglich. Sind Texte oder Strichelemente mehrfarbig, erfolgt pro Farbe ein Scan und zusätzliche Retusche. Von farbigen gedruckten Bildmotiven können nur Tiff-Dateien mit dem Trommelscanner erstellt werden.

Vorteil der Copydot-Datei:

  • keine Qualitätsverluste

Nachteile der Copydot-Datei:

  • unflexibel
  • muss exakt in dem Format und der Auflösung gescannt werden wie später im CTP-Workflow belichtet wird, damit kein Moiré entsteht
  • farblich nicht korrigierbar, da es sich um eine Bitmapdatei handelt
  • Datenvolumen sehr hoch

Dateiformate:

Die Daten können unter anderem als EPS, DCS1, DCS2 oder als PDF geliefert werden.

Hinweis:

Wir bieten Ihnen zusätzlich die Möglichkeit, das Copydot- mit dem Descreening-Verfahren zu kombinieren. So können Strichelemente vektorisiert und mit der Halbtondatei verbunden werden. Dieses Verfahren ist sehr aufwändig.